Neue Perspektiven für die Industriekultur: Studie zur Industriekultur im ländlichen Raum und neue Website - Einladung zur Pressekonferenz

Eine neue Studie zu den Perspektiven der Industriekultur im ländlichen Raum, erarbeitet vom Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie Freiberg (IWTG) in Kooperation mit der Kulturstiftung, zeigt erstmals den ganzen Reichtum der Industriekultur im Freistaat Sachsen und macht zugleich Vorschläge für deren künftige Förderung. »Die von Prof. Dr. Helmuth Albrecht und Dr. Daniela Walther vorgelegte Studie ist ein hervorragender Ausgangspunkt für alle weiteren Überlegungen zur Vermittlung der Industriekultur im ländlichen Raum«, sagt Ralph Lindner, Stiftungsdirektor der Kulturstiftung.

Zugleich mit der Erarbeitung der Studie soll die neue Website »Industriekultur im Freistaat Sachsen« vorgestellt werden. Mit ihrer nutzerfreundlichen, übersichtlichen Struktur und den vielen Hinweisen auf ungewöhnliche Vorhaben gibt der neue Internetauftritt einen umfassenden Einblick in das vielfältige und lebendige Feld der Industriekultur in Sachsen. Ziel der neuen Website ist es, die einzelnen, oft im ländlichen Raum wirksamen Initiativen besser zu vernetzen und möglichst viele Bürger neu für die Industriekultur zu begeistern. Die neue Website fördert die Lust am Entdecken. Virtuelle Themenrouten erleichtern die Auswahl besuchenswerter Orte. Zahlreiche Verlinkungen bieten Informationen zu ungewöhnlichen Erlebnisangeboten.

Die Kulturstiftung engagiert sich seit 2015 in der Projektförderung und Vernetzungsarbeit intensiv für den Bereich Industriekultur im Freistaat Sachsen. Das Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit den Bereichen Industriearchäologie, Technikgeschichte, Wissenschafts- und Umweltgeschichte sowie Historische Innovationsforschung.

Die wissenschaftliche Studie und die neue Website werden am 21.3.2017 um 10.00 Uhr in der Kunsthalle des Kraftwerks Mitte (ehem. Heizzentrale, Tor 2), Wettiner Platz, 01067 Dresden, der Öffentlichkeit vorgestellt. Zur Pressekonferenz laden wir Sie herzlich ein.

Weitere Informationen: Dr. Manuel Frey, 0351-8848015