Aufgaben

Aufgabe des Sächsischen Kultursenats ist es, die Förderpolitik des Landes und der Kommunen für Kunst und Kultur beratend zu begleiten und Empfehlungen für inhaltliche und regionale Schwerpunktsetzungen auszusprechen. Er nimmt darüber hinaus zu grundlegenden kulturpolitischen Fragen Stellung.

Im Sommer 2015 veröffentlichte der Sächsische Kultursenat in Zusammenarbeit mit dem Filmverband Sachsen e.V. die Studie „Erhalt und Pflege des audiovisuellen Erbes in Sachsen“. Auf Empfehlung des Sächsischen Kultursenats wurde die Sicherung der audiovisuellen Medien im Koalitionsvertrag 2014 bis 2019 verankert, wodurch der Erhalt, die Erschließung und die Schaffung von Voraussetzungen für eine breite öffentliche Nutzung des audiovisuellen Erbes finanziell gefördert werden soll.

Der Sächsische Kultursenat beschloss in seiner Sitzung am 8. April 2016, dem SMWK die „Bandonionwiege Carlsfeld - Tradition und Renaissance“, die „Handwerklich-künstlerischen Drucktechniken“ und die „Sächsischen Bergparaden und Bergaufzüge“ für eine Nominierung zum Eintrag in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes zu empfehlen. Der Sächsische Kultursenat schlug außerdem vor, die „Handwerklich-künstlerischen Drucktechniken“ in das ‚Register guter Praxisbeispiele‘ sowie die Bewerbung „Handwerkliches Bierbrauen nach dem Reinheitsgebot“ in die Landesliste des Freistaates Sachsen aufzunehmen.